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Eigenlob
Der ist ein gottbegabter wahrer Meister,
Der Werke schafft und Bleibendes den Menschen.
Was seine Hände bilden, was sein Geist ersinnt,
Das ist nicht bloß ein eitles Menschenwerk,
kein schlichtes Ding zum Nutz und zum Bedarf.
Hoch überragt die Welt der Dinge wahre Kunst.
Es fühlt der Mensch der Erdenschwere sich enthoben
Im Farbenspiel, im Wechsel freier Harmonien.
aus: wahr. haft. ich. – Musiktheatralischer Essay über Dürers Melencolia I (2005)
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